60 Jahre St. Hubertus Festrede

60 Jahre St. HUbertus Festrede

Do 7. Nov 2019
Richard Kampa

Festrede zum Jubilaeum am 3.Nov. 2019 „ 60 Jahre Kirchengemeinde St. Hubertus „

60 Jahre Zelt Gottes unter den Menschen

Sehr geehrter Herr Domkapitular Vienken Lieber Herr Pastor Schürkens
Sehr geehrte Geistlichkeit
Liebe Festgemeinde von Nah und Fern

Es ist uns eine große Freude , sie alle hier zu unserem Jubilaeum begrüßen zu können . Besonders möchte ich mich bedanken bei Msgr. H.G. Vienken , der heute Morgen aus Aachen gekommen ist, um mit uns die Festmesse zu feiern und die Predigt zu halten . Sie haben am 1. März diesen Jahres ihr Goldenes Priesterjubilaeum gefeiert und erinnern sich sicher gerne an ihre Heimatprimiz am 9.März 1969 hier bei uns in St. Hubertus . Sie kennen unsere Gemeinde prakVsch von ihrem Ursprung an und waren immer wieder gerne zu Gast bei uns zu Vorträgen , Einkehrtagen und Seminaren . Herzlichen Dank nochmals für ihre langjährige Begleitung und ihr heuVges Kommen .

Herzliche Grüße darf ich ausrichten von unseren beiden weiteren Primizianten : Propst Thomas Wieners und Pfarrer Roland Bohnen
( heute beide engagiert bei einem Einkehrtag der charismat. Erneuerung in Süsterseel ) und von Pfarrer Paul Jansen , der als Administrator die Pfarre St. Christophorus in der Vakanzzeit geleitet hat .

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GestaDen Sie mir an diesem FesDag einen kleinen Rückblick in die Geschichte unserer Kirche und Gemeinde .

In der Chronik von Anton Palm , dem 1. Vikar von St. Hubertus heißt es : Am 23. Nov. 1953 beschloß der KV von St. Anna unter Hochwürden , Herrn Pastor SiDard , die Neuerrichtung einer Rektoratsgemeinde im Ortsteil Krefeld – Kliedbruch . Ein Grundstück Ecke Hohen Dyk – Moerserstr. Von ca. 6 Morgen wurde gekauf und von der Diözese bezahlt .

Schon länger haDen sich die hier ansässigen Familien ein GoDeshaus mit Kindergarten und Schule in ihrer Nähe gewünscht. Es heißt weiter : Am 21.Jan.1954 wurde im Haus des Herrn Paul Sürder eine erste Versammlung interessierter Anwohner des Bezirks Kliedbruch zur Gründung eines Kirchbauvereins abgehalten .

Bes. begrüßen möchte ich an dieser Stelle seine Frau , Maria Sürder, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hat ; ein echtes Gründungsmitglied ! - Applaus –

Der Kirchbauverein wurde dann in einer gut besuchten Gründungsversammlung am 11.Jan.1956 im Gasthof
„Zum schwarzen Pferd „ gegründet . Wenig später , bei einer Versammlung des Kirchbauvereins am 17.Feb.1956 unter den Vorsitzenden , Herrn Pastor SiDard von St. Anna und Herrn Dr. med vet. Vinzenz Fortuin wurde der Vorschlag gemacht , die neue Kirche unter den Schutz des hl. Bischofs Hubertus zu stellen , da die neue Gemeinde am Rande des Naturschutzgebietes zwischen Stadtwald und Hülser Bruch liegt und die Verehrung des hl. Hubertus , des Patrons der Ardennen ,auch hier am Niederrhein seit alters her verwurzelt ist . ( Legende einer Kapelle auf seinen Namen in 9.Jahrh.)

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In der Chronik von Paul Goldhausen , Gründungsmitglied und Schrifführer ab 1963 , heißt es weiter : Wegen der Schwierigkeiten bei der Festlegung des neuen Gemeindegebietes ( die umliegenden Pfarrgemeinden mußten Teile ihres Gebietes abtreten ) wurde eine Abordnung des Kirchbauvereins mit Paul Sürder , Dr. Fortuin und Herrn Temme , Direktor der Deutschen Edelstahlwerke Krefeld, nach Aachen zu einem persönlichen Gespräch mit dem damaligen Bischof Dr. Pohlschneider gesandt . Im Beisein des Generalvikars Dr. Müsner bestäVgte der Bischof : die Kirche sei in absehbarer Zeit notwendig , der Platz sei gut gewählt , mit der Stadtverwaltung solle verhandelt werden , um auch den Bau einer Bekenntnisschule in unmiDelbarer Nähe der Kirche zu ermöglichen ( als Gegengewicht zur anthroposophischen Waldorfschule) .

Im Juni 1958 , so heißt es, kam man 2 wichVge SchriDe weiter . Auf dem damaligen Hohen Dyk Nr 77 ( die Tangente gab es noch nicht ) , etwa 5 Min Gehweg vom Platz der zu errichtenden Kirche enlernt , konnte ein Grundstück mit Wohnhaus und einem Pferdestall für eine Kaufsumme von 100.000 DM erworben werden. Die Kaufsumme bezahlte die Diözese Aachen . Das Haus war als Wohnsitz und Pfarramt für den Priester besVmmt ( der Pferdestall wurde später (1967 ) zum 1. Gemeindeheim umgebaut ) Und bereits am 10 .Juli 1958 bestellte der Generalvikar Dr. Müsner die Berufungsurkunde für Herrn Kaplan Anton Palm ( Kr. St. Johann ) als Subsidiar von St. Anna , das Gebiet der neuen St.Hubertusgemeinde seelsorglich zu betreuen und hauptamtlich an der Städt. Realschule für Mädchen als Religionslehrer täVg zu sein . Noch bevor Kerr Kaplan Palm seine TäVgkeit aufgenommen haDe , war Herr Dipl. Architekt Döhmen aus Viersen vom Vorstand des Kirchbauvereins mit der Planung für den Kirchbau beaufragt worden . Weiter heißt es :

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In einer Vorstandssitzung am 15.7.1958 wurde folgendes Problem diskuVert :

Für ein großes , endgülVges GoDeshaus waren z.Zt. die MiDel , die die Gemeinde selbst aumringen mußte , nicht zu beschaffen , sodass vorläufig nur die Errichtung eines Provisoriums möglich war . Hierzu boten sich zwei Möglichkeiten an :

  1. Man macht sofort den endgülVgen Plan , wobei ein Nebenbau, etwa der Pfarrsaal , sofort zu erstellen wäre und bis zum Bau der Kirche als provisorisches GoDeshaus dienen müsse ,

  2. oder aber man erstellt als zweite Lösung eine demonVerbare provisorische Kirche , die später an anderer Stelle , z.B. in der Diaspora , wieder errichtet werden könne .

Da die zweite Lösung wesentliche Vorteile für sich haDe , entschied man sich hierfür . Es ließ sich so ein dem Zweck entsprechender Raum gestalten , ohne dass man sich an eine ProjekVerung für ein vielleicht in 20 oder 30 Jahren zu bauendes GoDeshaus band . Der finanzielle Aufwand für die Demontage und erneute Montage wäre nicht sehr hoch , so dass der invesVerte Wert der Gemeinde erhalten bliebe .

Herr Dipl. Architekt Döhmen ging nach dieser Besprechung an die Planung für ein demonVerbares Gebäude .

Auf der Generalversammlung am 20. Jan. 1959 wurden die Pläne vorgelegt . Die äußere Gestalt sollte die Form eines Zeltes haben , gebildet aus großen Stahlbindern mit einem Eternitdach . Vom Boden aus sollte rundum ein Fensterband laufen , welches in eine Zeltspitze bis zum Boden herunterzuführen wäre .

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Die Diskussion war lebhaf ; sie ist aufgrund der Eigenart und Eigenwilligkeit und des Mutes , mit neuen Baustoffen einen GoDesraum zu schaffen , noch nie verstummt. Durch die Diskussion wurde auch klar , dass den Fenstern für die Gestaltung des Raumes eine dominierende Rolle zukomme . Der in der Versammlung anwesende Krefelder Glasmaler Hubert Spierling vermochte mit dem Architekten dieses Problem einer guten Lösung zu zuführen .

Die Baukosten für das Gebäude waren mit DM 150.000 ,- veranschlagt .Umgerechnet auf den einzelnen Sitzplatz bedeutet dies die Hälfe gegenüber einem fest erbauten Gebäude . Die Finanzierung sah in etwa so aus :

DM 50.000,- durch die ersten Sammlungen

DM 50.000,- durch ein aufzunehmendes Darlehen

DM 50.000,- durch die Diözese Aachen , die sich für die Beisteuerung dieses Betrages doch noch bereit erklärt haDe .

Um diese Zeit haDe Herr Kaplan Palm bereits die seelsorgliche Betreuung akVviert . Er machte die Krankenbesuche , haDe Jugendgruppen gebildet und erteilte für die nächsten Erstkommunikanten der Gemeinde bereits Unterricht .

Der Finanzierungsplan änderte sich im März dieses Jahres noch etwas dadurch , dass die Diözese sogar DM 60.000,- übernehmen wollte .Im März wurde auch der Bau- und Vergabeausschuß gebildet , dem Herren aus dem KV von St. Anna und vom Kirchbauverein St. Hubertus angehörten .

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Im Mai nahm der Kirchbauverein von St. Hubertus ein Darlehen bei der Stadtsparkasse in Höhe von DM 50.000,- auf , wofür folgende 14 Personen eine selbstschuldnerische Bürgschaf in Höhe von je DM 4000,- übernahmen ( Liste in der Chronik ).

Und hier steht an erster Stelle Frau Maria Sürder ! Applaus

Nachdem nun die Finanzierung klar und die Pläne sowohl von der kirchlichen wie auch von der weltlichen Behörde genehmigt waren, konnte am 24.Mai 1959 der erste SpatensVch und am 21. Juni 1959 die Grundsteinlegung erfolgen .

Die Schlußworte der Ansprache von Pastor SiDard zur Bedeutung des Tages des ersten SpatensVches waren :

„ In Freude über das GoDesvolk , das frommen Sinnes seine Gaben gebracht und im Vertrauen auf GoD , der das Wollen gab und das Vollbringen schenken möge , in dem Bewußtsein : „ Wenn der Herr das Haus nicht baut , dann bauen die Bauleute vergebens „ von dem Willen beseelt : „ Herr , ich liebe die Zierde deines Hauses

„ und mit dem Wunsche , dass die Einheit des Geistes und des Willens wachsen möge , darf ich den ersten SpatensVch zur Ehre GoDes , zu unserem Heil und zum Segen für die ganze hl. Kirche tun.“

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Das Interesse der Öffentlichkeit und der damaligen Presse war sehr groß .

Stadtpost vom 20.Jan. 1959

Erste transportable Kirche in der Diözese

Beginn der neuen Kirche für die Pfarrgemeinde St . Hubertus schon im April , Kirche entsteht in ZelGorm am Hohen Dyk

Rhein. Post vom 17.Juli 1959

Gerüst der neuen Zeltkirche steht , ( große Abbildung ! )

Rhein. Merkur vom 11.Dez. 1959

Aufsehenerregender Kirchbau
Ein Wohnzelt GoOes in moderner Form
Stabiler Bau , der auf WanderschaQ gehen kann

Die neue Kirche ist in allem originell : die Vorstellung vom Wohnzelt GoOes hat in dieser Form bis heute nirgendwo in der Welt Ausdruck gefunden, die verwendeten Materialien sind ungewohnt !

Es folgt ein längerer ArVkel über die Entstehung mit detaillierter Beschreibung des gesamten Bauwerkes . Da heißt es nur kurz ziWert: Beim Betreten des Innenraumes schwindet der Eindruck einer Notkirche , den man beim flüchVgen Blick auf das äußere Bild vielleicht gewinnen könnte. Die unverkleidet gehaltenen Bauelemente wirken klar und in ihrer künstlerischen Form geglückt. Die Männer , denen der Entwurf , die Gestaltung und die Überwachung des Baues anvertraut waren , können stolz sein auf das in 7 Monaten entstandene beispiellose Werk ! Ende des Zitats

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Heute steht das ehemalige Provisorium unter Denkmalschutz !

In der Chronik heißt es weiter :

Mit froher Zuwendung sowohl der direkt Beteiligten wie auch der ganzen Gemeinde wurde wie vorgesehen die Einweihung am 19. Dez. 1959 , am 4. Adventsonntag , durch den um dieses Bauwerk so verdienstvollen Pastor von St. Anna , Herrn Pastor SiDard , vorgenommen , assisVert von Kaplan Palm und im Beisein von vielen Vertretern der weltlichen Behörden sowie des Klerus .

Ende des Zitats

Über die Erstkommunion 1960 schreibt die Westdeutsche Zeitung einen großen ArVkel mit der Überschrif :

„ Die Seidenstadt , im GoDeszelt ein Stückchen Himmel „

Weiter heißt es in der Chronik von Paul Goldhausen :

Und das 1. Patrozinium am Hubertustag 1960 wurde ganz besonders feierlich begangen . Die Festandacht wurde durch den Aachener Domchor verschönt .

Hierzu schreibt die Rhein. Post :

In dieser Feier wurde eine neue Monstranz geweiht , die Herr Kaplan Palm von einer Viersener Familie haDe gespendet bekommen ( meine Anmerkung : sicherlich von der Familie des Architekten , sie passt in ihrer Einfachheit wunderschön in den Raum; leider kann Herr Prof. Döhmen altersbedingt nicht hier sein )

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Noch kurz vor Weihnachten am 17.Dez. 1960 wurde das bisherige Rektorat von St. Anna zum selbständigen Seelsorgbezirk unter dem Titel - Vikarie von St. Hubertus – erhoben . MuDerpfarre in seelsorglicher und vermögensrechtlicher Hinsicht blieb St. Anna .

Herr Kaplan Palm wurde 4 Tage später , am 21.12.1960 zum 1. Vikar von St. Hubertus ernannt .

Mit der Errichtung der Vikarie waren dann durch die Diözesanverwaltung auch die Grenzen endgülVg festgelegt . Die Seelenzahl betrug 1700 in rund 500 Familien !

Die Amtszeit von Vikar Anton Palm dauerte nur 4 Jahre ; er wurde am 20. Oktober 1963 als Pfarrer in Jülich eingeführt ( er lebt heute noch in Essen ).

Schon 1 Woche später, am Christkönigsfest , den 27.10.1963 ,
fand in der Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr in St. Hubertus die Einführung von Herrn Vikar Peter Josef Quirmbach ( bisher Kaplan in St. Elisabeth , Kr.) durch den Stadtdechanten Baltes staD .

Als gleichzeiVger Regionalvikar für die Region Krefeld – Meerbusch war seine TäVgkeit in St. Hubertus mit 50 % angegeben . Trotzdem engagierte er sich voll in seiner neuen Gemeinde .

Die Zeltkirche stand damals allein auf freiem Feld !

Erst 1967 war der Pferdestall hinter dem Wohnhaus des Vikars zum Gemeindeheim umgebaut worden. Nachdem dann die Vikarie 1968 zur selbständigen Pfarrvikarie erhoben war , wurde am 1. Dez. 1968 ein KV gewählt . Nun begann das Projekt Montessorie – Zentrum , bei dessen Verwirklichung Pastor Quirmbach als Spiritus rector maßgeblichen Anteil haDe .

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In der ersten Sitzung des neu gewählten KV am 19.12 1968 wurden laut Beschluß die Anträge zum Bau des Montessori –Kinderhauses gestellt sowie ein erster Planungsaufrag an den Architekten der Zeltkirche , Prof. Döhmen erteilt .

Träger des Kinderhauses war der neu gegründete Montessoriverein, Eigentümer die Pfarre St. Hubertus .

Die Pädagogik des Kinderhauses sowie des späteren Schulzentrums in der Nachbarschaf der Zeltkirche sollte nach der ital. ÄrzVn und Pädagogin Maria Montessori ausgerichtet werden als christlich – pädagogische AlternaVve zur bestehenden anthroposophischen freien Waldorfschule.

Mit der Grundsteinlegung 1970 konnte der Bau beginnen und am 15.August 1971 zogen die ersten Kinder mit ihren Eltern und Erziehern in das ferVggestellte Kinderhaus ein . Frau Möller , ( sie ist heute bei uns ) war damals als Erzieherin schon dabei und hat dann von 1973 an bis 2013 über 40 Jahre lang als Leiterin hier gearbeitet und eine enge , fruchtbare und segensreiche Verbindung zur Gemeinde gepflegt . Frau Powierski hat sie beerbt und die Zusammenarbeit ist weiterhin hervorragend .

1973 konnten dann die ersten Kinder in die Bischöfl. M.M. Grundschule wechseln . Der Unterricht unter der Leitung ihres ersten Direktors Horst Kuklinski , ( heute leider altersbedingt nicht hier , ich sehe aber einen seiner Nachfolger , den derzeiWgen Direktor der Grundschule , Herr Cuypers ; herzlich willkommen ! ), der Unterricht wurde zunächst bis zur FerVgstellung des Gebäudes 1975 in aufgestellten Baracken auf dem heuVgen Parkplatzgelände gegeben.

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Der Übergang in die Bischöfl. M.M. Gesamtschule unter ihrem ersten Direktor Dr.Peter Ortling ging dann auch noch teilweise über die Baracken bis 1980 das neue Gebäude auch durch Bischof Hemmerle eingeweiht werden konnte.

Zu guter Letzt wurde unter der Regie von Pastor Quirmbach 1998 dieses Gemeindeheim gebaut , ebenfalls von Prof. Döhmen , und 1999 , also vor 20 Jahren eingeweiht , gänzlich finanziert aus Spenden ( über 1 Mill. DM )

Begonnen mit dem Bau der Zeltkirche sozusagen als Keimzelle , war das Montessori –Zentrum nun nach 40 Jahren kompleD .

Pastor Peter Josef Quirmbach , liebevoll „ Pejo „ genannt ,war über 47 Jahre bis zu seiner Pensionierung 2010 im Alter von 84 Jahren Pastor in St. Hubertus . Am 31.5.2013 wurde er im Kloster Mariae Heimsuchung in Krefeld von GoD heimgerufen .

Er war eine charismaVsche Persönlichkeit , ein einfühlsamer Seelsorger , Kinder - und Jugendfreund und ein großarVger Bibelkenner und Prediger , der weit über die Grenzen unserer Gemeinde und auch unseres Bistums segensreich gewirkt hat .

Er hat unsere Gemeinde nachhalVg geprägt .

Möge GoD ihm das Gute , was er für uns getan hat vergelten .

So stehen wir heute an der Schwelle eines neuen ZeitabschniDes und in diesem Sinne möchte ich zum Abschluß meines Vortrags ein Grußwort von Pfarrer Dr. Manfred Deselaers , Auslandsseelsorger der deutschen Bischofskonferenz am Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiciem ( Ausschwitz ) vorlesen :

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Brief von Pfarrer Dr. Deselaers

So möchte ich schließen mit einem Wort des Propheten Nehemia an die versammelte Gemeinde , womit wir getrost in die Zukunf gehen können :

Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke .

Vielen Dank
Dr. Johannes Müsgens