Österliche Spurensuche - Eindrücke

20210330_120830 (c) St. Christophorus
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Datum:
Fr. 9. Apr. 2021
Von:
Anne Müthing

Das zweite Jahr Ostern unter Corona- Bedingungen. So wie an Weihnachten wollten wir Menschen die Möglichkeiten geben, der christlichen Botschaft nahe zu kommen. Draußen, für Klein und Groß, niederschwellig, bewegend und verbindend, Corona konform und spirituell vielfältig. Das Projekt nannten wir österliche Spurensuche.

Begonnen hat diese Spurensuche nicht erst am Palmsonntagswochenende, sondern viel eher. In den Kitas, die über Wochen intensiv in den Teams und mit den Kindern die biblische Geschichte gelesen, erfahren, gestaltet haben. Im Arbeitskreis und den Gemeindegruppen, die viele Gespräche geführt und Mühe in die Stationsgestaltung gesetzt haben. Ökumenisch, durch die Ortsteile unserer evangelischen und katholischen Gemeinden im Krefelder Norden hindurch, vor Ort und per mobiler Daten. Sehr unterschiedlich und bunt, schlicht und vielfältig sind die Ergebnisse geworden, mit denen an den Stationen eingeladen wurde, Jesu Leiden, Sterben und Auferstehen zu begegnen.

Während dieser Artikel geschrieben wird, sind vielleicht bei Wind und leichten Schneeflocken Menschen unterwegs, auf österlicher Spurensuche. An Ostersonntag trafen wir in der Mittagszeit an den 11 Stationen 24 Menschen, die auch den Spuren folgten.  Immer wieder habe ich an den Stationen Familien, Paare, Einzelpersonen unterschiedlichen Alters gesehen, die intensiv den Bildern, und Geschichten folgten.

Wir wissen nicht, wie viele Menschen die Stationen besucht haben, ob sie die Padlets geöffnet und sich Texte, Gebete, Lieder, Videos angeschaut/gelesen oder einfach die Darstellung vor Ort angeschaut haben.

Die Stationen waren ein Angebot neben den Gottesdiensten und Gebetsangeboten in unseren Kirchen und online. In der Karwoche schrieb mir ein Gemeindemitglied: „Dieses Projekt wird wieder enger zusammenschweißen. Gerade komme ich von der Kita und Kirche St. Josef und schaue mir die Padlets gleich bei einem Kaffee an. An Zielen für morgige Radtouren brauchen wir nicht mehr zu suchen.“

Die österliche Spurensuche ist ein Baustein unseres Gemeindelebens über den Tellerrand hinaus. Eine Spur, die uns zeigen kann, dass wir gemeinsam glauben und von diesem Glauben erzählen können. Eine Spur, die zu Jesus führt. Das Geheimnis von Ostern ist so groß, dass wir ihm im Kirchenjahr sechs Wochen und jeden Sonntag des Jahres widmen. Suchen wir weiter!

Danke an alle, die uns durch dieses Projekt, neu auf Jesu Spur gebracht haben.

 

Anne Müthing
Gemeindereferentin