KAB St. Josef Traar

KAB Traar (c) KAB Traar (Ersteller: KAB Traar)

Die KAB Traar wurde 1899 als Arbeiterverein Traar gegründet zur Förderung der Interessen der Arbeiter zum Schutz gegen die gesellschaftlichen Gefahren der Zeit. Die vereinseigene Krankengeld-Zuschusskasse und die Sterbegeldumlage wurden u.a. zu dieser Zeit ins Leben gerufen. Veranstaltungen mit sozialpolitischen Zeitproblemen, Theatervorstellungen, Weihnachtsfeiern, Karnevalssbälle, Trommlercorps und Turnergruppe gehörten nach einem neuen Aufschwung nach dem ersten Weltkrieg zu den Aktivitäten des Vereins. Durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft kamen die Aktivitäten weitgehend zum Erliegen und wurden ab 1946 neu aufgebaut. 1967 wurde auf dem westdeutschen Verbandstag der 'Katholische Arbeiterverein' in 'Katholische Arbeitnehmer-Bewegung' umbenannt.

Die KAB Traar zählt heute mit zu den größten Pfarrgruppen im Bezirk Krefeld-Meerbusch. Im Vorstand arbeiten Frauen und Männer am Programm und für die Ziele der KAB. Die Vertrauensleute halten dabei regelmäßigen persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern. Die Vorstandsmitglieder unterstützen kirchliche und weltliche Vereine bei ihren Aktivitäten. Durch die Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen bleibt der Kontakt zu anderen Pfarrgruppen erhalten und es besteht die Möglichkeit, Anliegen der Bezirks- oder Verbandsleitung zu unterstützen.
Bildungsarbeit und Gemeinschaft werden bei der KAB Traar groß geschrieben. Seit 1976 wird auf einer Klausurtagung des Vorstandes jährlich ein Aktions- und Bildungsprogramm für das kommende Jahr erstellt. Vorträge u.a. zu Themen aus dem Steuer-, Arbeits- und Sozialrecht, Reiseberichte, Werks-Besichtigungen, Ausflüge, Fahrradtour, Sommerfest, Basare, Adventfeier und Karnevalssitzung sind nicht mehr weg zu denkende Programmpunkte.

Die Basargruppe der KAB besteht seit über 30 Jahren.
Aus ganz kleinen Anfängen entwickelte sich im Laufe der Jahre eine aktive Gruppe von Frauen und Männern, die das ganze Jahr über arbeiten, um durch den Erlös der Basare Hilfe zur Selbsthilfe geben zu können. Regelmäßig unterstützt werden seit vielen Jahren ein Favella in Brasilien und die Shanti-Lepra-Hilfe in Nepal. Zu diesen beiden Projekten besteht ein enger und herzlicher Kontakt besonders der Leiter der Basargruppe Ursula und Theo Versteegen.